Keine weitere Fahrradnacht in Augsburg

Die Fahrradnacht in Augsburg ist und bleibt ein Ärgernis in vielerlei Hinsicht:
 
1.) Die Kosten von 100.000 € fehlen an anderen Stellen und könnten sowohl für Radwege, in den öffentlichen Nahverkehr als auch für Sportvereine oder Kindergärten – um nur einige Beispiele zu nennen – sinnvoller investiert werden.
 
2.) Durch Straßensperrungen kommt es zu Staus und Umwegen, was wiederum zu erhöhten Emissionen der Fahrzeuge führt – vom Ärger der Betroffenen ganz abgesehen. So führt Radverkehr letztlich zu einer höheren statt niedrigeren Umweltbelastung.
 
3.) Es wird eine Zwei-Klassen-Gesellschaft gefördert: Hier die Fahrradfahrer und auf der anderen Seite der Rest. Dies fördert aber keine Sympathie für den Radverkehr sondern eher das Gegenteil.
 
4.) Das Fahrrad wird zum Partyfahrzeug stilisiert statt es als regulären Teilnehmer im Straßenverkehr darzustellen. Radfahrern wird vorgemacht (ob beabsichtigt oder nicht): Wir sperren die Straßen für euch, ihr braucht euch nicht an Regeln zu halten, die Straße gehört euch.
 
5.) Andere Gruppierungen könnten mit der gleichen Berechtigung ebenfalls gesperrte Straßen und eigene Veranstaltungen fordern. Autofahrer z. B. eine „Racing-Nacht“ mit abgesperrtem Rundkurs durch die Stadt. Die Straßen sind aber nun einmal kein Spielplatz, keine Rennstrecke und auch kein Radweg.
 
Sie CSM ist daher nicht für eine regelmäßige Wiederholung der Fahrradnacht in Augsburg!

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